Elektrische Anlagen & Geräte

Überspannungsschutz.
Für Haus und Gewerbe.

Ein kurzer Spannungsimpuls kann viel verändern. Schützen Sie Ihre Elektroinstallation und empfindliche Technik mit einem abgestimmten Schutzkonzept – vom Zählerschrank bis zum Endgerät.

Haus & WohnungGewerbe & ImmobilienPV & Wallbox
Blitze am Nachthimmel
Gewitter sind ein Anlass. Vorausschauender Schutz ist die Lösung.
Schutz, der zu Ihnen passt

Ihre Technik ist es wert.

Überspannungen können Geräte beschädigen und Abläufe unterbrechen. Ein fachgerecht geplanter Schutz hilft, Schäden und Ausfälle zu reduzieren.

Familie im Wohnzimmer vor dem Fernseher01 / ZUHAUSE

Haus & Wohnung

Für die Technik, die Ihren Alltag begleitet – vom Fernseher bis zur Heizungssteuerung.

  1. Empfindliche Elektronik schützen: TV, Computer, Haushaltsgeräte und Steuerungen in das Schutzkonzept einbeziehen.
  2. Verbunden bleiben: Router, Homeoffice und Smart Home zusammen mit ihren Datenanschlüssen betrachten.
  3. Ungeplante Kosten reduzieren: Das Risiko von Reparaturen und Ersatzbeschaffungen verringern.
Arbeit am Computer im Büro02 / GEWERBE

Betrieb & Büro

Wenn Technik ausfällt, steht oft mehr als ein einzelnes Gerät still.

  1. Arbeitsabläufe absichern: IT, Kassensysteme, Maschinen und sensible Betriebstechnik berücksichtigen.
  2. Stillstand vermeiden helfen: Ausfallrisiken und mögliche Folgekosten bei der Planung berücksichtigen.
  3. Schutz gezielt auslegen: Kritische Geräte und Anlagen nach ihrer Bedeutung für Ihren Betrieb priorisieren.
Wohnhäuser unter einem Gewitterhimmel03 / IMMOBILIEN

Eigentümer & Vermieter

Ein Schutzkonzept für die Gebäudeinstallation und die angeschlossene Haustechnik.

  1. Gebäudetechnik einbeziehen: Heizung, Türkommunikation, Aufzug und zentrale Steuerungen prüfen.
  2. Modernisierung sinnvoll nutzen: Schutz bei neuen Zählerplätzen, Sanierungen und Erweiterungen mitplanen.
  3. Für Mietwohnungen abstimmen: Maßnahmen an der festen Installation mit Eigentümer oder Verwaltung koordinieren.
BLITZ

Auch ein Einschlag in der Nähe zählt.

Blitzwirkungen können über Versorgungsleitungen oder elektromagnetische Einkopplung bis in die Installation gelangen. Ein direkter Treffer am eigenen Gebäude ist dafür nicht erforderlich.

SCHALTVORGÄNGE

Überspannung entsteht auch ohne Gewitter.

Schaltvorgänge im Stromnetz oder an elektrischen Anlagen können kurze Spannungsspitzen verursachen. Besonders elektronische Bauteile reagieren darauf empfindlich.

Vom Gebäude bis zum Gerät

Mehrere Schutzstufen.
Ein abgestimmtes Konzept.

Überspannungs-Schutzeinrichtungen, kurz SPD, begrenzen Spannungsspitzen. Entscheidend sind passende Geräte, die richtigen Einbauorte und das Zusammenspiel der Schutzstufen.

TYP 1

Blitzströme ableiten

Für Anlagen, in die Blitzteilströme gelangen können – etwa bei äußerem Blitzschutz oder Freileitungseinspeisung. Der Einbau erfolgt im Bereich der Gebäudeeinspeisung.

Gebäudeeinspeisung / Zählerbereich
TYP 2

Installation schützen

Begrenzt Überspannungen aus entfernten Blitzwirkungen und Schaltvorgängen. Typ 2 wird in der festen Elektroinstallation eingesetzt, beispielsweise in einer Verteilung.

Hauptverteilung / Unterverteilung
TYP 3

Geräte gezielt ergänzen

Zusätzlicher Schutz nahe empfindlicher Endgeräte, beispielsweise am Arbeitsplatz. Typ 3 wird auf vorgeschaltete Schutzgeräte abgestimmt und ergänzt den Schutz der Installation.

In der Nähe des Endgeräts
Die Auswahl richtet sich nach Ihrer Anlage.

Kombiableiter können mehrere Schutzfunktionen in einem Gerät vereinen. Leitungslängen, vorhandener Blitzschutz, Erdung, Potentialausgleich und Herstellerangaben bestimmen, welche Lösung sinnvoll ist. Nicht jede Anlage benötigt drei einzelne Geräte.

Montage eines Überspannungsableiters in einer Elektroverteilung
Alle Verbindungen im Blick

Stromleitung allein reicht oft nicht.

Router, Fernseher und vernetzte Geräte haben mehrere Anschlüsse. Deshalb gehören auch leitungsgebundene Internet-, Telefon-, Netzwerk- und Antennenverbindungen in die Planung.

  • Stromversorgung und Verteilungen
  • Kommunikations- und Datenleitungen
  • Leitungen zu Garage, Außenanlagen und Nebengebäuden

Eine Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz kann ergänzen. Sie ersetzt kein abgestimmtes Schutzkonzept in der festen Installation.

Einfach erklärt

Überspannungsschutz im Video.

Wie entstehen Überspannungen – und wie schützt man seine Technik? Das Video des E-Handwerks zeigt die Zusammenhänge anschaulich.

Schutz vor Überspannung · E-Handwerk

Moderne Technik mitdenken

PV, Wallbox & vernetzte Geräte.
Schutz passend zur Nutzung.

Neue Technik verändert die Anforderungen an Ihre Elektroanlage. Ein vorhandener Ableiter ist deshalb ein guter Ausgangspunkt für die Prüfung.

Photovoltaikmodule auf einem Dach bei Sonnenschein
PHOTOVOLTAIK

Wechselrichter & PV-Anlage

Bei PV-Anlagen werden die Wechselstromseite, die Gleichstromseite und gegebenenfalls Datenverbindungen gemeinsam betrachtet. Vorhandener äußerer Blitzschutz und die Leitungsführung beeinflussen die Auswahl der Schutzmaßnahmen.

Bei einer neuen PV-Anlage oder einer Umstellung prüfen wir das vorhandene Schutzkonzept.

Elektroauto und Wallbox
ELEKTROMOBILITÄT

Wallbox & Ladeeinrichtung

Die Ladeeinrichtung wird zusammen mit ihrer Zuleitung und den Kommunikationsanschlüssen geplant. Bei längeren Leitungswegen kann ein zusätzlicher Ableiter nahe der Wallbox sinnvoll oder erforderlich sein.

Private und öffentlich zugängliche Ladepunkte haben unterschiedliche Anforderungen.

01 Homeoffice & IT

Computer, Router, Netzwerk und weitere Anschlüsse gemeinsam berücksichtigen.

02 Smart Home & Haustechnik

Steuerungen, Heizung, Türkommunikation und vernetzte Gebäudetechnik einbeziehen.

03 Außenanlagen

Leitungen zu Außenleuchten, Sensoren, Garage und Nebengebäuden prüfen.

Neubau & bestehende Gebäude

Gut geplant.
Fachgerecht ergänzt.

Im Neubau

Überspannungsschutz gehört früh in die Planung der Elektroinstallation. DIN VDE 0100-443 behandelt die Notwendigkeit, DIN VDE 0100-534 die Auswahl und Errichtung der Schutzgeräte.

Im Bestand

Wir prüfen vorhandene Schutzgeräte, Zählerplatz, Verteilungen und Leitungswege. Bei Erneuerungen oder Erweiterungen wird der betroffene Anlagenteil nach den dann geltenden Anforderungen bewertet. Es gibt keine pauschale Nachrüstpflicht für jede unveränderte Altanlage.

Fachkraft prüft einen Schaltschrank
Ihre Anlage ist der Maßstab.
Ein passendes Schutzkonzept beginnt mit der Bestandsaufnahme.
So gehen wir vor

In vier Schritten zum Schutzkonzept.

  1. Anlage & Nutzung erfassen.
    Gebäude, Stromversorgung, wichtige Geräte und geplante Erweiterungen gemeinsam betrachten.
  2. Schutzbedarf prüfen.
    Vorhandene Ableiter, Leitungswege, Datenanschlüsse, Erdung und Potentialausgleich bewerten.
  3. Passende Maßnahmen planen.
    Schutzgeräte und Einbauorte aufeinander abstimmen und den Umfang mit Ihnen besprechen.
  4. Fachgerecht installieren & dokumentieren.
    Die vereinbarten Maßnahmen umsetzen, prüfen und Hinweise zur Zustandskontrolle geben.
Häufige Fragen

Das möchten Kunden wissen.

Brauche ich Schutz, wenn mein Haus keinen Blitzableiter hat?

Ja, Überspannungen können auch durch entfernte Blitzeinschläge und Schaltvorgänge entstehen. Ein äußerer Blitzschutz und ein Überspannungsschutz erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Welche Schutzmaßnahmen nötig sind, richtet sich nach der Anlage.

Reicht eine Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz?

Eine solche Leiste kann den gerätenahen Schutz ergänzen. Für ein wirksames Gesamtkonzept braucht es passende, aufeinander abgestimmte Schutzgeräte in der festen Installation. Zusätzliche Daten- und Antennenanschlüsse müssen ebenfalls berücksichtigt werden.

Kann Überspannungsschutz nachgerüstet werden?

In vielen bestehenden Anlagen lässt sich ein passender Schutz ergänzen. Dafür prüfen wir unter anderem die Platzverhältnisse, den Zählerplatz, die Netzform und die Erdung. Die konkrete Lösung hängt vom Zustand und Aufbau Ihrer Installation ab.

Was gilt für Mieter und Eigentümer?

Arbeiten an Zählerplatz oder Wohnungsverteilung sollten mit Eigentümer oder Hausverwaltung abgestimmt werden. Geräteschutz kann eine Ergänzung sein; die feste Gebäudeinstallation wird von einer Elektrofachkraft beurteilt und angepasst.

Ist Überspannungsschutz dasselbe wie Blitzschutz?

Der äußere Blitzschutz fängt direkte Blitzeinschläge ab und leitet den Blitzstrom zur Erde. Der Überspannungsschutz begrenzt gefährliche Spannungsspitzen in elektrischen und elektronischen Systemen. Beide müssen bei Bedarf gemeinsam geplant werden.

Müssen Schutzgeräte kontrolliert werden?

Schutzgeräte können durch hohe Belastungen oder Alterung ihre Schutzfunktion verlieren. Die Zustandsanzeige und die Herstellerangaben geben Hinweise zur Kontrolle und zum Austausch. Wir erklären Ihnen, worauf bei den eingebauten Geräten zu achten ist.

EmoVolt · Elektroinstallation

Ihre Technik verdient ein Schutzkonzept.

Ob Wohnung, Immobilie, Betrieb, PV-Anlage oder Wallbox: Wir prüfen, welche Lösung zu Ihnen passt.

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